Mehr als Tarif – wie die IGBCE Politik für dich macht
Tarifverträge regeln viel – aber längst nicht alles. Wie viel Geld für eine Dialysebehandlung fließt, welche Personalvorgaben gelten, wie hoch der Mindestlohn ist, wie Kurzarbeit abgesichert wird: Das entscheiden Gesetzgeber, Ministerien und Gremien der Selbstverwaltung. Wer dort nicht vertreten ist, für den entscheiden andere. Deshalb endet Gewerkschaftsarbeit nicht am Werkstor – die IGBCE ist überall dort aktiv, wo die Rahmenbedingungen eurer Arbeit gesetzt werden.
Warum Politik deine Schicht erreicht
Ein Beispiel aus eurem Alltag: Die Vergütung der Dialysebehandlungen ist staatlich reguliert – über Pauschalen und Vorgaben, die in den Gremien des Gesundheitswesens festgelegt werden. Steigen die Pauschalen nicht mit den Kosten, wächst im Unternehmen der Spardruck – und der landet erfahrungsgemäß zuerst bei Besetzung und Dienstplan. Auch Qualitäts- und Personalvorgaben für Dialyseeinrichtungen entstehen in solchen Gremien. Gesundheitspolitik ist deshalb immer auch Arbeitsbedingungen-Politik.
Wo die IGBCE mitmischt
Drei Beispiele, die du im Alltag spürst
Und was kannst du tun?
Politik klingt weit weg, ist aber beteiligungsoffen: Wähle bei der Sozialwahl (kommt per Post!), beteilige dich an Tarifbefragungen und Aktionen der IGBCE, bring deine Alltagserfahrung aus dem Zentrum ein – genau daraus entstehen die Positionen, die die IGBCE in Berlin und Brüssel vertritt. Je mehr Stimmen aus der Versorgungspraxis, desto schwerer sind sie zu überhören.
So bekommst du Unterstützung
Was du selbst tun kannst – Beschäftigte & Mitglieder
Wähle bei den Sozialwahlen, nimm an Befragungen teil und erzähl uns, wo Politik in deinem Arbeitsalltag drückt – aus solchen Rückmeldungen werden Positionen.
Dein Betriebsrat – Mitbestimmung im Betrieb
Wir übersetzen Politik in den Betrieb: Wenn Reformen Besetzung oder Abläufe verändern, nutzen wir unsere Beteiligungsrechte – und eure dokumentierten Erfahrungen (Stichwort Überlastungsanzeigen) als Beleg.
