„Wir für Euch – die Gewerkschaftsliste der IGBCE“ ist die Nummer 2
Heute wurden bei der Fresenius Medical Care für die anstehende Betriebsratswahl die Nummern für die …
Gemeinsam Stark
Miteinander Erfolgreich
Solidarität und Vertrauen
Sichere Arbeitsplätze
Gute Arbeitsbedingungen
Perspektiven Gestalten
Engagiert für Euch
Erfahren und Kompetent
Stark durch Mitbestimmung
Die im Rahmen von FME Global Business Services (GBS) sowie von FME25 und FME25+ getroffenen Entscheidungen führen zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten und zur Verlagerung von Tätigkeiten ins Ausland. Zusätzlich werden freiwerdende Stellen aus Kostengründen nicht nachbesetzt. Dadurch verliert unser Unternehmen wertvolles, über Jahrzehnte aufgebautes Wissen und entscheidendes Know-how. Die Folgen sind bereits spürbar: Prozesse geraten unter Druck, Qualität und Stabilität nehmen ab, und die Belastung der verbleibenden Beschäftigten steigt deutlich.
Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass Kosteneinsparungen zulasten der Beschäftigten erfolgen und Mitbestimmungsrechte geschwächt werden. Wir werden weiter dafür kämpfen Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern, Know-how zu bewahren und die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts nachhaltig zu gewährleisten – um weiteren Schaden von Belegschaft und Werk abzuwenden.
Wir konnten Stand heute, durch gute Arbeit unserer IGBCE-Betriebsräte Kündigungen durch FME 25 und FME 25+ an unserem Standort verhindert und werden auch in Zukunft alles dafür tun, dass wir den betroffenen Mitarbeitern eine Weiterbeschäftigung ermöglichen.
Arbeitsverdichtung wirkt sich durch den Stellenabbau der Transformation immer stärker auf unsere Mitarbeiter aus. Dies kam auch in der Mitarbeiterumfrage deutlich hervor. Immer mehr, immer schneller – dies wieder in die richtigen Bahnen zu lenken ist ein wichtiger Aspekt für unser Arbeit der nächsten Jahre.
Unser oberstes Ziel ist es die unsere Arbeitsplätze in Schweinfurt zu erhalten.
Der Standort Schweinfurt soll auch in den nächsten Jahrzehnten Bestand haben und damit ein zuverlässiger Arbeitgeber für alle Beschäftigten sein.
Wir setzen uns für gute Arbeitsbedingungen ein, denn zufriedene Mitarbeiter sind motivierter bei der Arbeit.
Durch den vorherrschenden Fachkräftemangel wird es immer schwieriger geeignetes Personal zu finden.
Damit wir uns auch in Zukunft die besten Talente sichern können, gilt es den Standort für Arbeitnehmer attraktiver zu machen.
Angefangen bei der Flexibilität der Arbeitszeiten, fairen Arbeitsbedingungen, bis hin zu Vergünstigungen wie dem JobRad. Wir setzten uns dafür ein, dass unser Unternehmen ein Arbeitgeber ist, den man gerne weiterempfiehlt.
Teilzeitbeschäftigte dürfen bei der Vergütung von Mehrarbeit nicht schlechter gestellt werden als Vollzeitkräfte.
Sobald eine Teilzeitkraft über ihre individuell vereinbarte Arbeitszeit hinaus arbeitet, besteht ab der ersten zusätzlichen Stunde Anspruch auf Überstundenzuschläge oder einen entsprechenden Freizeitausgleich. Maßgeblich ist dabei der persönliche Arbeitsvertrag – nicht die Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten.
Wir, die IGBCE Liste „Team Zukunft“, verlangen, dass diese Rechtslage im Unternehmen konsequent umgesetzt wird. Teilzeitbeschäftigte haben ein Recht auf faire Behandlung, transparente Regelungen und den vollen Ausgleich ihrer Mehrarbeit.
„Teilzeit darf kein Nachteil sein!!“
Wir, die IGBCE Liste „Team Zukunft“, fordern Transparenz und klare Regeln bei AT‑Positionen – denn Fairness darf keine Verhandlungssache sein. Wir bestehen auf vollständige Auskunft zu AT‑Definitionen und Gehaltsbändern und nutzen unser Mitbestimmungsrecht bei den Kriterien der Eingruppierung und Vergütungsstruktur. Unser Ziel sind verbindliche Betriebsvereinbarungen, die nachvollziehbare Leistungsbewertungen, faire Gehaltsentwicklungen und klare Abstandsregeln zum Tarif sichern.
Wir werden für Transparenz sorgen und gestalten das „Wie“ der Vergütung entschlossen mit!
Wir setzen uns für eine aktive und vorausschauende Personalplanung ein – statt einer rein reaktiven Steuerung. Dazu gehört zwingend auch eine verbindliche Jahresplanung der Stückzahlen als Grundlage für eine realistische und nachhaltige Personaleinsatzplanung. Wir fordern eine transparente und verlässliche Personalplanung, die frühzeitig gegensteuert, Personalabbauplänen vorbeugt und Überlastungen der Beschäftigten vermeidet. Nur so lassen sich Qualität, Stabilität der Prozesse und die langfristige Zukunftsfähigkeit des Standorts sichern.
Wir fordern, dass Einsparungen nicht länger auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Auch Weiterbildung muss wieder konsequent forciert werden.
Der Arbeitgeber ist in der Verantwortung, gezielt in die eigene Belegschaft zu investieren, statt dauerhaft auf externe Dienstleister und Leiharbeitnehmer zu setzen. Dieses Vorgehen führt dazu, dass wertvolles Know-how mit den Externen das Unternehmen wieder verlässt – ein Risiko, das weder nachhaltig noch verantwortungsvoll ist.
Ein Weltkonzern muss seine eigene Kompetenzbasis stärken. Deshalb fordern wir, dass ein Teil der erzielten Einsparungen gezielt wieder in die Belegschaft zurückgeführt wird – für Qualifizierung, Wissenserhalt und Zukunftssicherheit.
Leiharbeit darf nicht zur Dauerlösung werden. Sie muss wieder das sein, was sie sein soll: eine kurzfristige Abfederung von Auftragsspitzen. Wir, die IGBCE Liste „Team Zukunft“, fordern deutlich mehr Übernahmen von Leiharbeitnehmerinnen und ‑nehmern und die konsequente Rückkehr in die Regelungen der Betriebsvereinbarung – für faire Beschäftigung statt prekärer Dauerzustände.
Wir, das Team Zukunft, haben in den letzten Jahren den Austausch zwischen den Standorten und dem Gesamtbetriebsrat stark vorangetrieben. Wir tauschen uns beispielsweise zu Vergütungsregleungen für AT-Beschäftigte und Mitarbeiterentwicklung aus. Gerade durch FME 25 und FME 25 + haben wir gelernt, dass Themen sich gemeinsam besser lösen lassen als für einzelne Standorte.
Das habt ihr nur mit uns! Die anderen Listen kennen die Betriebsräte an den anderen Standorten nicht. Der Blickwinkel der anderen Listen ist hier nur auf die Produktion in Schweinfurt begrenzt. Diese Zeiten sind vorbei.
Die Konzernleitung betrachtet nicht die einzelnen Standorte, sondern agiert immer übergeordnet. Die Zeiten haben sich verändert und jede einzelne Betriebsvereinbarung oder Regelung wird mit Bad Homburg vereinbart.
Die IGBCE Liste „Team Zukunft“ achtet konsequent auf Gleichbehandlung. Das Betriebsverfassungsgesetz verpflichtet den Betriebsrat, Diskriminierung zu verhindern und Gleichstellung aktiv durchzusetzen. Wir nehmen diesen Auftrag ernst: Unterschiedliche Bezahlung für gleiche Arbeit akzeptieren wir nicht. Fairness, Respekt und gleiche Chancen sind für uns nicht verhandelbar.
Wir wollen, dass die Führungskräfte im Ausland über wichtige deutsche Gesetze, wie beispielsweise das Arbeitszeitgesetz und den Kündigungsschutz, sowie über gültige Betriebsvereinbarungen aufgeklärt werden. Hier muss der Arbeitgeber ein verpflichtendes Onboarding sicherstellen.
Wir, die Liste IGBCE „Team Zukunft“, werden alle 600 Kommentare, die die Schweinfurter Mitarbeiter abgegeben haben, lesen und darauf hinwirken das Vorschlage und Anmerkungen umgesetzt werden.
Wir, die Liste IGBCE „Team Zukunft, haben keinen Platz für Rassismus und Mobbing. Wir stehen klar und unmissverständlich für Respekt, Vielfalt und Gleichbehandlung aller Kolleginnen und Kollegen – unabhängig von Herkunft, Aussehen oder Überzeugung. Wer spaltet oder ausgrenzt, handelt gegen unsere Werte und dagegen gehen wir entschieden vor.
Wir wollen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen wieder echte Benefits bekommen. Ein Jobticket, JobRad, Mitarbeiteraktien und weitere Leistungen sind kein Luxus – sie sind Anerkennung für tägliche Leistung. Wer Einsatz zeigt, verdient mehr als warme Worte. Wir kämpfen dafür, dass Mehrwert für Beschäftigte wieder Priorität hat.
Mit der Trennung von der Fresenius SE wurde die Ausbildung am Standort Schweinfurt massiv zurückgefahren. Das ist der falsche Weg. Wir kämpfen entschlossen dafür, dass die Ausbildung wieder gestärkt und ihrer Bedeutung gerecht wird. Die Gesellschaft hat eine klare Verantwortung auszubilden – und unser Werk braucht qualifizierten Nachwuchs, um zukunftsfähig zu bleiben. Der Fachkräftemangel ist längst Realität. Umso wichtiger ist es, heute konsequent in eine hochwertige Ausbildung zu investieren und gut ausgebildete Beschäftigte für die Zukunft zu sichern.
Ausgelernte Auszubildende dürfen nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Sie müssen unbefristet übernommen, gezielt gefördert und langfristig entwickelt werden. Nur so steigern wir die Attraktivität unseres Standorts, sichern Know-how und schaffen Perspektiven für die nächste Generation.
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